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Studentenaussagen

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Balz Steiger, Industrial Designer
Flasche Modulor
Die Teilnahme am Progetto Millennio war ein großes Vergnügen. Zu jener Zeit war ich Student am Istituto Europeo di Design in Mailand.
Ich erinnere mich, dass alles sehr chaotisch war, da ich mein Projekt aufgrund der Abreise für ein kulturelles Austauschsemester in Tel Aviv vorzeitig beenden musste. Die Phase der Inspiration (die aus dem Entwurf und gleichzeitigem Trinken einiger Flaschen Wein bestand) auf der Suche nach der richtigen Idee war sehr intensiv. Während des Progetto Millennio habe ich ein Buch über die Architektur von Le Corbusier gelesen, in dem das Gesetz über die Proportionen mit dem Namen Modulor beschrieben wurde und das mich dazu inspirierte, seine architektonischen Proportionen auf das Produkt anzuwenden. Die äußere Form des Behälters entstand aus der Idee, den Inhalt der Flasche selbst wiederzugeben. Der Wassertropfen, Symbol für die Reinheit von Flüssigkeiten, bestehend aus Wasserbeständigkeit und Schwerkraft, wurde zur Grundform meiner Flasche. Flaschenhals und Basis wurden demzufolge entsprechend dem Proportionsprinzip von Modulor entworfen. Die Flasche war ein Erfolg, für Bruni Glass und für mich. Einer der grundlegenden Aspekte meiner kreativen Arbeit ist ein globales Designkonzept, das sich nicht auf eine ästhetisch ansprechende Form beschränkt. Ein gutes Designkonzept ist wie die "Seele" des Objekts und ich muss sagen, dass sich diese Philosophie bis heute nicht geändert hat. Heute leite ich mein Studio für Industrial Design, Branding und Graphic Design in der Züricher Innenstadt. Unser Team hat große Erfahrung im 2D- und 3D- Bereich und wir befassen uns sowohl mit Industrie – als auch mit Grafikdesign. Wir arbeiten an der Kreation von Unternehmensidentitäten für nationale und internationale Unternehmen, unterstützen sie bei der Kommunikation und der visuellen Strategie und entwickeln die unterschiedlichsten Industrieprodukte. Es gefällt uns, die Bedürfnisse unserer Kunden von Anfang bis Ende umfassender und effektiver als unsere Wettbewerber zu erfüllen. Die Kombination und Konsolidierung dieser beiden Welten ist zu unserem Kerngeschäft geworden und macht unsere Arbeit zu einer tagtäglich interessanteren Herausforderung. |
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Nadine Podewski, Industrial Designer
Flasche Due Fondos
Ich denke der Wettbewerb ist besonders für Studenten interessant, da sie wichtige Erfahrungen im Umgang mit einer Firma sammeln.
Der Designprozess kann vom Entwurf bis hin zum fertigen Produkt miterlebt werden und ist als Referenz für die erfolgreiche Zukunft des Designers von enormer Bedeutung. Viele guten Projekte während des Studiums werden es nie auf den Markt schaffen, da man als Student schwer einen Zugang zu Firmen findet, die bereit sind Projekte umzusetzen. Bruni Glas setzt ein großes Vertrauen in die Studenten, das hat mir persönlich viel Kraft und Selbstvertrauen gegeben eigene Ideen zu verwirklichen. Eine positive Zusammenarbeit, die man sich auch mit anderen Firmen wünscht.
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Adi Fainer, Industrial Designer
Flasche Sin
Ich habe an der Veranstaltung 2000 des Progetto Millennio teilgenommen. Ich habe zwei Flaschen präsentiert, eine in der Kategorie "Essig und Öl" und eine in der Kategorie "Spirituosen" mit dem Namen SIN, mit der ich mir den ersten Preis holte. Das Projekt war faszinierend, da es das Studium der Herstellungsmethoden von Glas mit dem Versuch kombinierte, Funktionalität und Stil auf bedeutende und innovative Weise miteinander zu verschmelzen. Die der Flaschenform zugrunde liegende Idee bestand in der Vermittlung eines sehr männlichen Designs (das sich für eine Flasche für alkoholische Getränke eignete), d.h. einem vereinfacht dargestellten Oberleib eines Mannes mit breiten Schultern und einer sehr markanten Nackenlinie, eine neue Form, die zu jener Zeit auf einigen Flaschen eines berühmten Parfums zu sehen war.
Dieses Ziel zu erreichen war eine große Herausforderung, da es darum ging, ein schlichtes und geschmeidiges Design beizubehalten, damit die Flasche nicht allzu aggressiv wirkte. Den ersten Preis zu gewinnen war eine enorme Genugtuung, nicht so sehr wegen des Preisgeldes, sondern wegen der Anerkennung für ein gut umgesetztes Design. Nach dem Sieg beim Wettbewerb wurde die Flasche in Produktion gegeben und ich erhalte seit zehn Jahren regelmäßig jedes Jahr die Royalties: Eine sehr angenehme Erinnerung an das "Progetto Millennio".
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Irina Hühnlein, Industrial Designer
Flasche Timeless
Ich heiße Irina Hühnlein, lebe derzeit in Berlin und arbeite freiberuflich als Produktdesignerin.
Ich habe zehn Jahre in Paris studiert und gearbeitet. 1999, während meines ersten Jahrs an der Design School ENSCI-Les Ateliers, habe ich mit dem Design "Timeless" in der Kategorie der Olivenölflaschen am Progetto Millennio teilgenommen. Seit damals erhalte ich Royalties im Zusammenhang mit der Herstellung dieser Flasche.
Diese Beträge waren während des Studiums sehr hilfreich und tragen immer noch zur Umsetzung meiner beruflichen Ziele bei: Meine Leidenschaft ist das Produktdesign für Kinder mit nachhaltigen Materialien und Prozessen.
Die Teilnahme am Wettbewerb Progetto Millennio war eine wunderbare Erfahrung und hat zur Zusammenarbeit mit der Firma Bruni Glass geführt, die seit mehr als zehn Jahren anhält. Ich wünsche dem Progetto Millennio für die Zukunft das Beste.
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Minna Mylius, Industrial Designer
Flasche Pilar
Ich heiße Minna Mylius und habe 2011 an der Aalto University, School of Art and Design mit einem MA in Industrial & Strategic Design meinen Abschluss gemacht. Während des Universitätsstudiums hatte ich Gelegenheit, als Designerin in einigen Unternehmen zu arbeiten. Vor Kurzem habe ich am Entwurf von Spielen im Freien und Einrichtungen für Kinder gearbeitet. Ich mag meine Arbeit sehr, jeder Tag ist anders und man lernt immer etwas Neues. Bei meiner Arbeit glaube ich an "nutzbare" Produkte und an Design, bei dem das Konzept der "Nutzbarkeit" im Mittelpunkt steht. Dabei geht es nicht nur darum, dass diese Produkte einfach zu handhaben sind, sondern es geht um den Ansatz, um das Gefühl, das diese Produkte beim Benutzer auslösen. Es interessiert mich, die Verhaltensweisen und Wünsche der Menschen eingehend zu verstehen und diese Kenntnisse für die Entwicklung ansprechender Produkte zu verwenden. Ich habe 2001 am Progetto Millennio teilgenommen solange ich an der Universität war und habe in der Kategorie der Weinflaschen den ersten Preis gewonnen. Dies war ein wesentlicher Schritt in meiner Laufbahn als Designerin. Nach der Preisverleihung erhielt ich meinen ersten Auftrag als Designerin und mache bis heute weiter. Am Progetto Millennio mochte ich besonders die Möglichkeit, mit Leuten von Bruni Glass zusammenzutreffen und deren Meinung zu meinem Design zu hören. Nach dem Wettbewerb haben sie mir eine echte Flasche geschickt, die aufgrund meines Projekts hergestellt worden war und jedes Jahr erhalte ich die Royalties: Perfekt, um Jahr für Jahr meinen Sieg zu feiern!
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Nomi Lewin, Industrial Designer
Flasche Tipsy
Derzeit arbeite ich mit Tal Dayan (Industriedesigner und bestem Freund) zusammen. Ich habe ein Designstudio und einen Laden auf dem Flohmarkt in Jaffa in Israel. Die von uns entworfenen Produkte werden mit Recyclingmaterial hergestellt und wir haben eine Linie mit dem Namen "Local Fairies" (lokale Märchen) mit positiven Konzepten für den Alltag. Wir arbeiten mit Rehabilitationszentren zusammen. Alles, was wir in unserem Geschäft verkaufen, wurde vor Ort in Israel hergestellt und wir stellen auch Recyclingprodukte lokaler Designer und Künstler aus. Ich bin immer glücklich, jedes Jahr Nachrichten über Royalties zu erhalten. Es ist jedes Mal eine nette Überraschung, bevor ich den Brief öffne, spreche ich ein kleines Gebet in der Hoffnung, eine beträchtliche Summe zu erhalten. Das funktioniert nicht immer…doch ich freue mich trotzdem. Ich verehre das Progetto Millennio. Ich glaube, jungen Studenten die Gelegenheit zu geben, etwas für das wirkliche Leben zu schaffen und sie mit den Royalties zu prämieren ist genial… es ist interessant, die kreative Energie zu nutzen, von denen die Designschulen voll sind… eine wirklich siegreiche Formel!
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Stephane Froger, Industrial Designer
Flasche Bacchipectus
Welchen Tätigkeiten gehen Sie derzeit nach? Mir gehört das "Petit Atelier de Paris", eine kleine Studio-Werkstatt in Paris. Wir entwerfen hauptsächlich Gegenstände aus Porzellan und Holz für den täglichen Gebrauch: Gegenstände für den Esstisch, Zubehör, Beleuchtung, Einrichtung, Schmuck….
Wie alt sind Sie? 35 Ihre Meinung zum Progetto Millennio? Mit Sicherheit positiv.
Sind Sie der Auffassung, dass das Progetto Millennio für Ihre Studien und Ihre zukünftige Arbeit nützlich war?
Ausbildung, Kommunikation mit dem eigenen Lehrer, praktische Übungen… . waren eine kurze, aber intensive Phase der Forschung und Kreativität. Während des Studiums bringt man nicht viele Projekte zum Abschluss. Die konkrete Umsetzung einer Idee ist immer positiv und effektiv für den Lernvorgang.
Waren die für das Projekt erhaltenen Royalties nützlich für die Fortsetzung des Studiums? Ja und sie sind es weiterhin.
Welche Ziele haben Sie für die Zukunft? Viele ... da reicht mir ein einziges Leben nicht aus …..
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Jouni Salojarvi, Industrial Designer
Flasche Caligula
Nach Teilnahme an einem kulturellen Austausch mit Melbourne, Australien habe ich Fine Arts, Business & Marketing studiert und 2005 meinen Abschluss in Master of Arts an der UIAH (der heutigen Aalto University, zu der die Helsinky School of Economics und die University of Technology gehören) gemacht. Während und nach dem Studium habe ich insgesamt sieben Jahre lang für zwei finnische Design-Beratungsfirmen gearbeitet und viele nationale und internationale Projekte entwickelt. Derzeit bin ich Concept Designer für Fiskars Oyi bei der Garden EMEA R&D in Helsinki, direkt neben meiner Universität im Gebäude der ehemaligen Fabrik Arabia/littala (heute Untermarken von Fiskars). Außerhalb der Arbeit habe ich mich selbständig weiterhin mit Design beschäftigt. Ich habe viele Ideen im Kopf, auch nach der Arbeit, also im Privatleben. Vor zwei Jahren habe ich geheiratet und wir haben auch ein Baby bekommen! Ein wunderbarer und unvergesslicher Moment. Mit meiner Familie lebe ich in Helsinki, aber wir verbringen sehr viel Zeit in Turku, einer der Hauptstädte europäischer Kultur dieses Jahr. 2012 ist Helsinki dran, die europäische Designhauptstadt wird. In meiner Freizeit besuche ich viele Kunstaustellungen, betreibe Sport, usw.
Die Royalties:
Es war herrlich, jedes Jahr das Geld zu bekommen, gar keine Frage. Was das Verfahren angeht, könnte man Einiges verbessern, um die Dinge zu vereinfachen, eventuell mit der digitalen Unterschrift oder Ähnlichem. Zur Berechnung der Beträge habe ich nichts zu sagen, ich vertraue Euren Daten und den Zahlungen wird immer eine Kopie der Verkaufsdaten beigelegt, die der Berechnung der Royalties zugrunde liegen und dafür bin ich Euch dankbar.
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Vitor Alexandre Medeiros De Santa Maria, Industrial Designer
Flasche Argo
Die Flasche Argo wendet sich an ein im wesentlichen junges Publikum mit intensiven sozialen Kontakten. Zunächst von dem Konzept einer für Cafés, Nachtlokale und Diskotheken bestimmten Flasche ausgehend, hat sie sich in der Folge so entwickelt, dass eine ganze Reihe von Flaschen für rote und weiße Weine, Sekt und Destillate entstand. Das Originalkonzept für die Destillatesflasche ging von dem Gedanken aus, den Gebrauch und die Anordnung der Flasche in der Endverpackung umzukehren.
Die Flasche wurde mit dem Hals nach unten angeordnet und besaß eine Basis mit Graphikelementen, auf der sie auflag. Diese Basis diente sowohl in funktionaler Hinsicht für den Halt der Flasche als auch für ihre Differenzierung auf dem Markt der verschiedenen Marken. Symmetrie und Eleganz sind wesentliche Aspekte dieses Objekts. Das Endprodukt hat das Konzept des besonderen Packaging beibehalten, allerdings ohne di Umkehrung der Flasche, und zwar aus Gründen größerer Zweckmäßigkeit bei der Produktshandhabung.
Ich halte die Initiative der Firma Bruni Glass mit dem Progetto Millennio für ein vorbildliches Beispiel. Es gibt den Studenten die Gelegenheit, die Wirklichkeit eines Unternehmens kennen zu lernen und sich mit der Welt der Arbeit zu konfrontieren. Außerdem ist es ein Anlass, ihr Produkt anerkannt und in der Produktion verwirklicht zu sehen. Argo war mein erstes Objekt, das in Produktion ging, und jetzt, da ich in die Arbeitswelt integriert bin, kann ich sagen, dass ich wirklich froh bin, an der ersten Edition von Progetto Millennio teilgenommen zu haben und noch heute ausgezeichnete Beziehungen zu der Firma Vetrerie Bruni zu unterhalten. |
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Nicola Scham, Industrial Designer
Flasche Tulipano
Die Veranstaltung von PROGETTO MILLENNIO 1998 schlug drei Themen vor, die ausgearbeitet werden sollten: Wein, Destillate und Champagner. Da ich Schmuckdesigner bin, habe ich Champagner gewählt, zumal ich der Ansicht war, dass er von den drei Produkten das mit dem edelsten Image und daher meinem Designkonzept am nächsten sei. Bei dem Entwurf der Flasche habe ich versucht, den Champagner mit einem anderen Produkt zu assoziieren, das den gleichen Appeal hat, und kam daher auf die Idee, mir die "Welt" des Parfums zum Vorbild zu nehmen.
Da ich die klassische Form der Flasche wegen produktionsgebundener Vorgaben nicht ändern durfte, beschloss ich, ihre Ästhetik durch die Einführung einiger Blumenverzierungen zu modifizieren. Jetzt fehlte nur noch die nötige Kreativität, um das "Objekt" Parfum richtig zu präsentieren. Das Endergebnis ist eine moderne Jugendstilform, die im Relief die Neuinterpretation einer Tulpe zeigt. Ich finde, dass diese Lösung die Flasche kostbarer macht und den Wert eines so edlen Produkts wie Champagner noch stärker hervorhebt. |
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